StAW fordert 3 Jahre und 9 Monate. Bericht 29. Oktober

Die Beweisaufnahme wurde heute abgeschlossen und die Staatsanwaltschaft trug ihr Plädoyer vor. Es wurden 3 Jahre und 9 Monate als Strafmaß für die Brandanschläge auf MAN, KSB und das Heidelberger Schloss gefordert, für den Überfall auf die OPEC-Konferenz dagegen Freispruch.

Am 5. November ab 9h geht es weiter mit den Plädoyers der Verteidigung.

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Bildet revolutionäre Fahrgemeinschaften! Kommt zur Urteilsverkündung!

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Bericht 11.10: Gericht weist alle Anträge der Verteidigung zurück und gibt rechtlichen Hinweis

Die Verhandlung begann heute mit zehn Minuten Verspätung. Dann betrat das Gericht den Sitzungssaal und die Vorsitzende verlas zwei Beschlüsse. Erwartungsgemäß wies das Gericht den Antrag von Sonjas Verteidigung auf Ablehnung des Sachverständigen Dr. Haag als unbegründet zurück. Continue reading

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Knastkundgebung am Samstag, 26. Oktober, 16h Preungesheim

flyer-s-suder-vorder500 Wir werden keine Ruhe geben, bis wir ohne Knäste leben!
Sonja muss jetzt raus!
Am 12. November soll die Urteilsverkündung im RZ-Prozess gegen Sonja sein. Dass sie verurteilt wird, ist klar – nur die Strafhöhe noch nicht. Das war die politische Vorgabe nach zig Jahren Verfolgung und Auslieferungsverfahren. Dem ist das Gericht zu jeder Zeit im Prozess gefolgt. Das Verfahren gegen Christian wurde lediglich aus gesundheitlichen Gründen inzwischen eingestellt.
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Richterin verliest ungerührt Folterprotokolle: Bericht 8.10.

Der Prozess gegen Sonja S. war auf 10 Uhr angesetzt. Mindestens 30-40 Erstsemester Jura wollten zuhören, niemand von ihnen hatte einen blassen Schimmer von dem, was verhandelt wurde. Bis alle Personalausweise kopiert, die Leute durchsucht  waren, war es 10:25 und Frau Stock begann sich mit einem Beweisantrag der Verteidigung zu beschäftigen. Sie verlas dazu drei Spiegel-Artikel aus den Jahren 1979 bis 1982, die vom Verfahren gegen R.Raabe handelten, von Hausdurchsuchungen, speziellen Waffen, Verwicklungen von H.-J. Klein und anderer Frankfurter etc. Die Beschäftigung mit einem weiteren Beweisantrag der Staatsanwaltschaft bzgl. der Vernehmung von Hermann F., teilte die Vorsitzende mit, dass in weiterer Zukunft nicht mit dem Erscheinen von Hermann F. zu rechnen sei und sie daher weiter aus den sog. Vernehmungsakten lesen würde. Der Widerspruch der Verteidigung, die Folterprotokolle nicht zu verwenden, wird zurückgewiesen mit dem Hinweis, dass die Verwertbarkeit der Abschlussberatung vorbehalten bleibt. Daraufhin begann sie aus den Akten zu lesen und verschiedene Leute verließen unter lautstarkem Protest, gegen die Legitimation von Folter den Saal. Leute die deswegen applaudierten, wurden ebenfalls des Saales verwiesen.

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